Als Sponsor der BorgWarner Indianapolis 500 Trophy hat BorgWarner eine starke Verbindung zu einem der bekanntesten Autorennen der Welt. Seit 1936 ist die BorgWarner Indianapolis 500 Trophy Synonym für höchste Leistung, Geschwindigkeit und modernste Automobiltechnik – genau die Qualitäten, die uns heute charakterisieren.Seit Beginn der Renntradition im Jahr 1911 sind BorgWarner und seine Vorgängerunternehmen mit der Indianapolis 500 verbunden. Zwischen 1911 und 1935 wurde die Wheeler-Schebler-Trophy vergeben. Die Trophäe wurde nach Frank Wheeler benannt, einem der vier ersten Gründer von Speedway, und nach George Schebler, einem der zwei Partner in einem Unternehmen für Vergaser, das sich der Unternehmensgruppe anschloss, aus der 1928 BorgWarner hervorging. Die Gründerunternehmen waren Borg & Beck Warner Gear, Marvel-Schebler und Mechanics Universal Joint. Die BorgWarner Indianapolis 500 Trophy wurde 1936 eingeführt, als diese Louis Meyer, dem Sieger des Rennens, überreicht wurde. Meyer bekräftigte: „Die BorgWarner-Trophy zu gewinnen, ist wie der Gewinn einer olympischen Medaille.“ Die BorgWarner Indianapolis 500-Trophy besteht aus 36 kg Sterlingsilber und kostete ursprünglich 10.000 US$. Der aktuelle Wert liegt bei 1,5 Mio. US$. Die Trophäe spiegelt eindeutig die „Art Deco“-Periode der dreißiger Jahre wider, in der sie entworfen wurde. Während des Rennens wird die BorgWarner Indianapolis 500 Trophy neben der Strecke ausgestellt. Wenn der Sieger die Ziellinie überfährt, wird die Trophäe auf dem Rücksitz des Autos hinter dem Fahrer platziert. Diese Tradition geht zurück bis ins Jahr 1911, als Ray Harroun das Rennen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 120,06 km/h gewann. Die BorgWarner Indianapolis 500 Trophy wurde in mehreren Hollywood-Filmen gezeigt, z. B. „Tod im Nacken“ mit Barbara Stanwyck und Clark Gable sowie in „Indianapolis“ mit Paul Newman. Im letzteren erzählt Paul Newman am Telefon von seinem Sieg. Dabei steht er in einer Telefonzelle und hält eine kleinere Version der Trophäe stolz unter seinem Arm. Die Trophäe ist insgesamt fast 1,6 m groß. Beim Entwurf der Trophäe wurde darauf geachtet, dass diese den Geist eines Weltklasserennens widerspiegelt, aus einem kostbaren Metall besteht und heroische Züge aufweist. Das vollendete Werk zeichnet sich durch die großzügige Verwendung geometrischer und stilisierter Formen aus. Dazu gehören z. B. die Flügel der „Siegesgriffe“ auf beiden Seiten der Trophäe, die für die Geschwindigkeit stehen, und eine griechische Männerfigur, die die traditionelle Siegesflagge über einem Silberdom schwingt. Der erste Sockel der Trophäe wurde so konstruiert, dass die Gesichter von 80 Siegern der Indy 500 abgebildet werden. Seitdem wurden zwei weitere Sockel gebaut, um mehr Platz zu schaffen: einer im Jahr 1986 für weitere 18 Gesichter und einer im Jahr 2004 mit Platz für die Sieger bis zum Jahr 2034. Acht Fahrer haben die BorgWarner Indianapolis 500 Trophy zweimal gewonnen: Tommy Milton, Bill Vukovich, Rodger Ward, Gordon Johncock, Emerson Fittipaldi, Al Unser, Jr., Arie Luyendyk und Helio Castroneves. Louis Meyer, Wilbur Shaw, Mauri Rose, Bobby Unser und Johnny Rutherford sind dreimalige Sieger. Al Unser, Sr., Rick Mears und A.J. Foyt haben die Trophäe viermal gewonnen. Das Rennen um die BorgWarner Indianapolis 500 Trophy zieht weltweit die meisten Zuschauer bei einem eintägigen Sportereignis an, nämlich dreimal soviel wie die Super Bowl- oder Kentucky Derby-Veranstaltungen. |